Begriff Kleingarten
Kleingärten sind gärtnerisch genutzte, wohnungsferne Grundstücke. Dabei ist die wirtschaftliche Komponente
(= Erzeugung von Obst,
Gemüse u.ä.) in der Regel von untergeordneter Bedeutung, ihr Freizeitwert in Verdichtungsgebieten dafür umso höher anzusetzen.
Quelle: Magistrat der Stadt Wels, Stadtplanung: Grünraum, Freizeit und Erholung; Wels 1993, Beratungsergebnisse des Raumordnungsausschusses vom 6.4.1995
Kleingärten in Wels
Für die Welser Bevölkerung stehen insgesamt 24 Kleingartenanlagen mit 682 Gärten auf einer Fläche von 22,2 ha zur Verfügung.
Das Angebot an Kleingärten wird zum überwiegenden Teil vom Welser Kleingärtner-Verein, sowohl auf Eigen- als auch auf Pachtgrund bereitgestellt und
ist mit 417 Parzellen der größte Kleingärtnerverein in Oberösterreich.
Der Welser Verein
Der Welser Schrebergarten-Verein wurde am 17. November 1917 beantragt und am 18. Juni 1918 von der "löblichen k.k. Statthalterei in Oesterreich ob der
Enns" bewilligt. Der Mitgliedsbeitrag betrug damals 60 Groschen, für neue Mitglieder 1 Schilling.
Im Mai 1938 wurde der Verein auf Welser Kleingärtner-Verein umbenannt. 1941, also im 25. Vereinsjahr zählte der Verein 266 Mitglieder. Im Jahr 1996 erreichte
der Welser Kleingärtner-Verein seinen höchsten Mitgliederstand mit 464 Kleingärten. Mit der Erschließung der Anlage Marco Polo im Jahr 2000 wurde
der Ausbau in Wels abgeschlossen.
